Gästejournal 2019 Fränkische Schweiz

Tagestouren mit dem Auto

Vorschläge

Der nördliche und nordwestliche Bereich

  • Schloss Seehof bei Memmelsdorf diente früher als Sommerresidenz der Bamberger Fürstbischöfe . Heute: großer öffentlicher Park mit kostenlosem Eintritt, Wasserspiele, Behörde. Einige Innenräume können besichtigt werden.
  • Die Giechburg bei Scheßlitz ist mit dem Bus ebenfalls leicht zu erreichen und bietet neben einem herrlichen Ausblick über das Bamberger Umland. Interessante Wanderung zum Gügel , einer Bergkuppe mit Aussicht, auf der eine alte Kapelle steht.
  • Schloss Greifenstein bei Heiligenstadt. Hier findet sich eine umfangreiche mittelalterliche Waffenkammer, Jagdtrophäen, Ahnensaal und ein wertvoller Intarsienschrank. Der bekannteste Vertreter der Schlossherrnfamilie war der Hitlerattentäter Claus Schenk Graf von Stauffenberg.
  • Von Heiligenstadt ist es nicht weit nach Aufseß, dem Ort mit der „weltweit größten Brauereidichte“ und mit Schloss Unteraufseß, der Heimat von Hans von Aufseß, dem Gründer des germanischen Museums in Nürnberg . Über Hollfeld (Mittelzentrum, Museen, Terrassengarten) gelangt man:
  • zum Felsengarten von Sanspareil bei Wonsees. Ein schattiger Zauber-Buchenwald erwartet die Besucher. Schöne Wanderwege – rollstuhlgeeignet – romantische Kunstbauten wie der Morgenländische Bau und Burg Zwernitz (Jagdausstellung) können besichtigt werden.
  • Zur Töpferstadt Thurnau. Sehr gut erhaltener mittelalterliche Stadtkern mit Schloss (Restaurant, Musikakademie, Theater), etlichen Töpfereien und Töpfermuseum inkl. „Schwarzer Küche “ aus dem 16. Jhd ., Puppenküchen , Kachelöfen u.v.m. Von Thurnau ist es nicht weit nach Kulmbach und zur Plassenburg .
  • Ganz in der Nähe gibt es besondere Bäume: Tanzlinden. In Limmersdorf, in Langenstadt und in Peesten wird heute noch zur Kirchweih in den Kronen der Bäume getanzt: Ein besonderes Vergnügen im August.
  • Nicht weit entfernt liegt Neudrossenfeld. Dort gibt es auch eine alte Tanzlinde und ein bekanntes Schloss mit einem weit bekannten Koch. Etwas Besonderes ist das „ Bräuwerck “, eine neue entstandene Brauerei in historischen Gemäuern, die als Aktiengesellschaft die alte Tradition der Bierherstellung pflegt. Ein Katzensprung weiter liegt die Wagnerstadt Bayreuth mit dem Weltkulturerbe des Markgräflichen Opernhauses.

Das Zentrum der Region

  • Das Gartenkunst-Museum Schloss Fantaisie in Eckersdorf bei Bayreuth mit seinem Park und den Wasserspielen.
  • Weiter über Obernsees (Thermalbad) gelangt man einerseits nach Creußen mit dem mittelalterlichen Stadtkern, nach Waischenfeld (Burgen in Waischenfeld, Rabeneck und Rabenstein, mit Falknerei, Höhlen, Mittelalterfesten) und nach Pottenstein, zur Erlebnismeile mit ihren zahllosen Freizeitmöglichkeiten.
  • Teufelshöhle, Burg, Felsenbad, Bootsverleih, Rodelbahn, Kletterwald, Minigolf, Freizeitbad, Museen bis hin zu Golfplatz und einem typisch fränkischen Altstadtkern zu Füßen der Burg. Von hier kurzer Weg nach Pegnitz zur Autobahn und Raststätte.
  • Als nächste Station wartet Gößweinstein mit der Balthasar-Neumann- Basilika, einigen Museen und einer Burg auf und dazwischen liegt das Fränkische Schweiz-Museum in Tüchersfeld mit umfassender Präsentation zur kulturellen Entwicklung der Region. Die Ansicht des Museumsgebäudes (es wirkt wie in den Felsen gebaut), das ehedem eine Burg und eine Judensiedlung beherbergte, ist das beliebteste Fotomotiv der Fränkischen Schweiz.

Der südliche und südwestliche Teil

  • Der südliche Teil der Fränkischen Schweiz: Muggendorf und Streitberg sind die ältesten Tourismusorte. Sie liegen nur wenige Kilometer von Tüchersfeld entfernt, im Wiesenttal (B 470). Hier sind viele Wanderwege, die Burgruinen Neideck und Streitberg, bekannte Schnapsbrenner und die sehenswerte Binghöhle zu Hause.
  • Ebermannstadt, die nächste Station ist nach Forchheim und Pegnitz die größte Stadt. Hier gibt es vom Bahnhof bis zum Krankenhaus die komplette Infrastruktur eines Mittelzentrums. Von hier aus sind Ausflüge ins Trubachtal (Egloffstein, Obertrubach, Gräfenberg) mit Klettern, Obstanbaugebiet, Wandern möglich und die Weiterfahrt nach Forchheim, der großen Kreisstadt mit 30 000 Einwohnern und zwei Autobahnanschlussstellen.
  • Vorbei am Walberla-Massiv (1. Mai-Wochenende- Kirchweih) und dem größten Kirschenanbaugebiet Deutschlands gelangt man nach Forchheim mit seinem berühmten Annafest. Mittelalterlicher Stadtkern (Führungen), bekannte Brauereiszene, bekannter vierwöchiger Weihnachtsmarkt.
  • Zwischen Forchheim und Bamberg liegt Buttenheim (Levi-Strauß-Museum, Erfinder der Jeans), eine Whisky-Destille (die älteste Deutschlands) und der berühmte Hallerndorfer Kreuzbergkeller (Bierkeller) sowie Hirschaid und Strullendorf.

Gut zu wissen…

Unser Tipp:

Die Broschüre „Sehenswertes“ der Tourismuszentrale.

Kontakt

Tourismuszentrale Fränkische Schweiz
Oberes Tor 1
91320 Ebermannstadt
Tel. +49 9191 861054
Fax +49 9191 861058
info@fraenkische-schweiz.com
www.fraenkische-schweiz.com
Montag – Donnerstag: 08:00 – 16:00
Freitag: 08:00 – 12:00
Artikel veröffentlicht am 24.01.2018 von Tourismuszentrale Fränkische Schweiz
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